11.12.2016

"Deutschland gedenkt seiner Toten im Zweiten Weltkrieg" - Rezension

Irmtrud Wojak

Der Historiker Gilad Margalit (1959-2014) lehrte an der historischen Fakultät der Universität Haifa über deutsche Geschichte. Er war stellvertretender Direktor des Haifa Center for German and European Studies und hat über Minderheiten geforscht, über Antiziganismus und die türkische Bevölkerungsgruppe in Deutschland. Mit seinem Buch in sieben Kapiteln über das Totengedenken regt er zu neuem Nachdenken über den Umgang mit der Geschichte des Nationalsozialismus an.

Seine Thesen fordern, schreibt Philipp Gassert im Vorwort, ein deutsches Publikum heraus, „weil sein Befund dem bundesrepublikanischen Selbstbild oft nicht entspricht. Auch liegen seine Ergebnisse außerhalb des historischen Mainstreams in Deutschland“.

Weiterlesen im fachbuchjournal, 8. Jg., (Dezember 2016), H. 6, S. 62 ff.